Aktuell

Sportbrillen mit optischer Korrektur

Nicht wenige Sportverletzungen werden Jahr für Jahr durch schlechtes Sehen verursacht. Abhilfe schaffen Sportbrillen, welche selbst geringe Fehlsichtigkeiten optimal korrigieren. Durch das gute Sehen und der scharfen Abbildung im Auge steigt – neben der Sicherheit – als angenehmer Nebeneffekt auch die Leistung. „Man fühlt sich sicherer und hat mehr Spaß“, können die Vorteile einer optischen Sportbrille zusammengefasst auf den Punkt gebracht werden.

Sportbrillen sind aus funktionalen Aspekten und wegen dem Schutz vor seitlich eintretenden Lichtstrahlen meist deutlich stärker gewölbt als normale Sonnenbrillen. Dies macht vor allem bei Fahrtwind, am Wasser und in den Bergen Sinn.

Bei der Verglasung optischer Sportbrillen, messen wir neben Ihren exakten Dioptrienwerten auch individuelle Parameter wie Ihre Pupillendistanz, die Durchblickshöhe, den Abstand der Brille vom Auge und den Winkel der Vorneigung der Brille. Dadurch können wir Abbildungsfehler, die normalerweise bei gewölbten Brillengläsern entstehen, so weit wie möglich minimieren. Das Ergebnis ist eine gut schützende Sportbrille mit einer hochwertigen Optik.

Um Unfälle zu vermeiden, sollte eine mit den aktuellen Brillenwerten ausgestattete und perfekt angepasste Sportbrille die Standardausrüstung bei der Sportausübung komplettieren. Für unterschiedliche Sportarten, wie zum Beispiel Skifahren, Golf oder Tennis, sind spezielle Filterfarben besonders zu empfehlen. Wir beraten Sie gerne und fertigen nach einer ausführlichen Vermessung individuell die für Sie optimale Sportbrille. Garantierter Effekt: Sie werden mit Ihrer optischen Sportbrille noch mehr Freude bei Ihrem Sport haben und zudem sicherer unterwegs sein.

Gutes Sehen in der Nacht

Nicht wenige Personen klagen über schlechtes Sehen in der Nacht, in der Dämmerung oder einfach in schlecht beleuchteten Räumen. Untertags und bei guten Lichtbedingungen klappt das Sehen allerdings prima. Im Regelfall kann der Augenoptiker auch zu einer guten Sicht in der Nacht verhelfen. Dazu sind geeignete Brillengläser und regelmäßige Kontrollen notwendig.

Scharfes Sehen untertags

Beim Sehen unter Tageslichtbedingungen ist die Pupille sehr eng gestellt und weist dadurch eine Blendenwirkung auf. Dies führt dazu, dass seitlich in das Auge eintretende Lichtstrahlen einfach ausgeblendet werden und dadurch die natürlichen Linsenfehler des Auges weniger zum Tragen kommen. Die Abbildung des Gesehenen findet bei guten Lichtverhältnissen zudem auf einem sehr kleinen Bereich im Auge – in der Netzhautgrube – statt. Dort findet sich eine sehr hohe Dichte von 150.000 lichtempfindlichen Zapfen-Sinneszellen auf nur einem Quadratmillimeter.

Die Nachtmyopie und ihre Tücken

In der Dunkelheit ist die Pupille weit offen und die Abbildungsfehler des Auges kommen dadurch stärker zum Tragen. Auch übernehmen dann mehr die Sinneszellen außerhalb der Netzhautgrube das Sehen, wo nicht mehr so eine hohe Dichte vorliegt. Des Weiteren fehlt in der Dunkelheit der automatische Anreiz auf weite Entfernungen zu fokussieren.

In der Folge verschiebt sich der Dioptrienwert eines Auges bei Dunkelheit in Richtung Minus. Das bedeutet, dass in der Nacht oder bei sehr geringen Leuchtdichten ein Kurzsichtiger tendenziell eher zu schwache Werte und ein Übersichtiger tendenziell eher zu starke Werte in seiner Brille hat. Diese Verschiebung der Brillenwerte in Richtung Minus, welche im Fachjargon Nachtmyopie genannt wird, ist vielen Brillenträgern aus der täglichen Praxis bekannt.

Nicht selten fühlt man sich untertags mit seiner Brille ganz wohl und klagt gleichzeitig bei schlechtem Licht über deutliche Seheinbußen, wie etwa nächtlichen Autofahrten oder Kinobesuchen. Wer also bei Nachtfahrten nur noch ungern am Steuer sitzt, weil er oder sie bei diesen schlechten Lichtbedingungen deutlich unschärfer als am Tag als am Tag sieht, ist unter Umständen etwas stärker von einer Nachtmyopie betroffen.

Mehrere Studien haben sich mit dem Einfluss der Leuchtdichten und den dadurch geänderten Brillenglaswerten in Richtung Minus – also der Nachtmyopie – beschäftigt. Die Wissenschaftler bemerkten in extremen Fällen Dioptrienveränderungen in dunkler Umgebung von bis zu mehr als -2,00 Dioptrien gegenüber den Dioptrienwerten bei Tageslichtbedingungen.

Besseres Sehen in der Nacht

Oftmals sind schlichtweg die Brillenwerte einfach nicht mehr ganz korrekt. So wird bei einer Brille die Abweichung einer Viertel Dioptrie vom Idealwert untertags oftmals gar nicht so bemerkt. Kommen aber weitere Faktoren, wie zum Beispiel eine Nachtmyopie von einer halben Dioptrie dazu, so beläuft sich der Fehler bereits auf eine Dreiviertel Dioptrie.

Des Weiteren gibt es große Unterschiede in der Qualität von Superentspiegelungen. So offeriert das Adjektiv „super“ nicht automatisch, dass es sich um die beste Entspiegelung für Nachtfahrten handelt.

Brillenträger sollten deshalb regelmäßig, mindestens aber einmal im Jahr, ihre Dioptrienwerte bei einem Experten kontrollieren lassen. Als Augenoptiker sind wir dazu ein besonders guter Partner. Gerne beraten wir Sie bezüglich besserem Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen.

Smartphone-Nutzung kann Augen anstrengen

Smartphones werden in den letzten Jahren zu weit mehr als nur zum Telefonieren und Lesen von SMS benutzt. Die handlichen Taschencomputer werden mittlerweile unter anderem zum Zeitunglesen, zum Kommunizieren via Social Media, für Webrecherchen und (sogar) auch für Banktransaktionen genutzt. So praktisch unsere kleinen Wegbegleiter auch sind, so anstrengend können sie für unsere Augen sein.

Die relativ kleinen Bildschirme führen nämlich laut Studien tendenziell dazu, dass man das Smartphone näher als ein Buch oder eine Zeitung hält. Dadurch müssen sich die Augenlinsen noch stärker auf die Nähe einstellen (höherer Akkommodationsaufwand). Zugleich erfordert dies eine stärkere Einwärtsbewegung beider Augen (höherer Konvergenzaufwand).

Auch erscheinen die Texte – trotz Zoomfunktion der meisten Geräte – häufig in kleinen Schriftarten. Des Weiteren verstärken sich die Hinweise, dass die vom blauen Licht dominierten Smartphone-Displays unter anderem zu Ermüdungserscheinungen führen können. Die visuellen Anstrengungen können zudem unscharfes Sehen, Augenrötungen, verstärkten Tränenfluss und trockene Augen auslösen.

Neue Brillengläser zur entspannten Smartphone-Nutzung

Als Experte für gutes Sehen, können wir Ihre exakte Dioptrienstärke ermitteln und Ihnen spezielle Brillengläser anbieten, die einerseits eine Fokussierung nahe gelegener Objekte wie Smartphones erleichtern und andererseits einen Teil des blauen Lichtanteils der Displays ausfiltern. Wir analysieren Ihre individuelle Sehsituation und beraten Sie dazu gerne.

Sonnenschutz und gutes Sehen

Augenkneifen muss nicht sein, wenn die Sonne jetzt ihre ganze Kraft zeigt. Nahezu jede Sonnenbrille kann nämlich exakt in Ihrer Dioptrienstärke verglast werden – selbst gebogene Sportbrillen sind bis zu einem bestimmten Dioptrienwert fast immer mit speziell gewölbten, optischen Sonnenschutzgläsern verglasbar.

Die Wahl des richtigen Filters ist entscheidend, denn jeder empfindet eine gewisse Farbe angenehmer als andere Farben. Deshalb können Sie bei der Bestellung Ihrer optischen Sonnenbrille die Glasfarben zuvor über Ihre Brille ausprobieren. Damit Ihre Sonnenschutzgläser auch schön dünn bleiben, können wir optisch höherbrechende Materialien nutzen – selbstverständlich aus robustem Kunststoff.

Clever ist das Anbringen von Entspiegelungen auf der Rückseite der Gläser. Dadurch wird das von hinten einfallende Sonnenlicht zu einem großen Teil geschluckt und optimiert dadurch die Abbildung. Noch bessere Kontraste erreichen Sie mit speziellen Kontrastfiltergläsern. Im Glas integrierte Polarisationfilter filtern konsequent unangenehme, gleißende Lichtreflexe auf nassen Straßen oder Gewässern.

Stellen Sie sich jetzt Ihre Lieblingssonnenbrille mit dem von Ihnen gewünschten, individuellen Filtergläsern zusammen. Damit schauen Sie nicht nur toll aus, sondern schützen auch Ihre Augen. Einfach eine tolle Kombination an Vorteilen! Wir beraten Sie gerne.

Neue Brillengläser schützen vor UV und zu viel blauen Licht

Licht spielt in unserem Leben eine zentrale Rolle. Nur durch das Licht können wir sehen und dadurch unser Leben genießen und produktiv sein. Licht hat jedoch gute und schlechte Seiten. Das Licht verhilft uns zu einem kontrastreichen Sehen und steuert das Funktionieren unserer biologischen Uhr. Andererseits hat jeder von uns schon einmal einen Sonnenbrand gehabt und damit am eigenen Leib erfahren, wie schädlich Licht sein kann.

Für unsere Augen sind UV-Strahlung und ein Zuviel an sichtbarem, blauem Licht schädlich. Während der UV-Strahlung in den letzten Jahrzehnten vermehrt Beachtung geschenkt wurde, werden mögliche Schäden, welche durch blaue Lichtanteile hervorgerufen werden können, noch viel zu wenig beachtet.

Blaue Lichtanteile nehmen immer mehr zu

Das sichtbare, blaue Licht ist im kurzwelligen Bereich beheimatet und verfügt über ein hohes Energiepotential. Dieses hohe Energiepotential eignet sich hervorragend um energiesparende Geräte und Beleuchtungen herzustellen. Deshalb wird es unter anderem bei Straßen-Beleuchtungen, Haushaltsbeleuchtungen, Geschäftsbeleuchtungen, Schulen, Autoscheinwerfern, Monitoren und mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets eingesetzt.

Neuere Studien geben Hinweise darauf, dass neben vielen anderen Risiko-Faktoren auch eine starke Exposition mit blauem Licht das Risiko für eine sogenannte altersbedingte Makuladegeneration (AMD) erhöhen könnte.

Zudem senkt energiereiches, blaues Licht den Melatoninspiegel, welcher den Schlafzyklus reguliert. Am Tag erhält das Auge einen großen Anteil kurzwelliger, blauer Lichtstrahlung durch das Sonnenlicht. Ähnlich wie bei künstlicher Beleuchtung mit LEDs. Geht es dem Abend zu, sinkt der blaue Anteil. Im Körper steigt der Melatoninspiegel und man wird müde. Einige Studien fanden Hinweise, dass zu viel blaues Licht – etwa durch LED Beleuchtung in Monitoren – den Schlafzyklus beeinflussen kann. In Folge kann man am (Folge-)Tag müde sein.

Neue Brillengläser bieten einen Blaulicht-Schutz

Die Brillenglasindustrie hat auf diese neuen Erkenntnisse reagiert und bietet neuerdings superentspiegelte Beschichtungen an, welche einen Teil des blauen Lichts reflektieren. Dadurch kommt weniger blaues Licht in das Auge. Die Idee dahinter ist, mögliche Risiken an einer altersbedingte Makuladegeneration (AMD) zu erkranken zu minimieren und untertags fitter zu sein.

Wenn Sie neugierig geworden sind und sich weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns. Wir beraten Sie gerne!